Sechs Monate sind eine ziemlich lange Zeit, wenn dir der Mensch hinter einem guten Programm nicht liegt. Denn bei einer längeren Begleitung entscheidest du dich nicht nur für Inhalte, Videos und Workbooks. Du entscheidest dich auch für die Zusammenarbeit mit der Person, die dich durch diese Monate begleitet. Und ob das miteinander funktioniert, steht auf keiner Landingpage.
Auf einer Landingpage kannst du nachlesen, worum es geht. Du erfährst, wie das Programm aufgebaut ist, was enthalten ist, wie lange es dauert und was du in dieser Zeit erarbeiten kannst. Du kannst Blogartikel lesen, Posts verfolgen und dir Videos anschauen. Irgendwann hast du wahrscheinlich einen ziemlich guten Eindruck davon, wie jemand denkt und welche Themen ihr wichtig sind.
Nur weißt du damit noch nicht, wie es ist, mit diesem Menschen zu sprechen.
Und das kann einen erstaunlich großen Unterschied machen.
Gute Gedanken bedeuten noch keine gute Zusammenarbeit
Ich kann die Gedanken eines Menschen spannend finden und trotzdem feststellen, dass mir seine Art im persönlichen Kontakt nicht liegt. Daran ist nichts falsch. Menschen passen zusammen oder eben nicht.
Bei einem Buch ist das ziemlich egal. Wenn mir der Inhalt gefällt, muss ich die Autorin nicht sympathisch finden. Auch einen Selbstlernkurs kann ich problemlos durcharbeiten, wenn ich mit den Unterlagen gut zurechtkomme.
Bei einer längeren Begleitung sieht das anders aus. Da möchte ich Fragen stellen. Ich möchte sagen können, wenn ich etwas nicht verstanden habe. Ich möchte auch einmal widersprechen oder erklären können, warum eine vorgeschlagene Lösung für meinen Alltag überhaupt nicht funktioniert.
Dafür muss ich mich mit der Person wohlfühlen, die mich begleitet.
Ich habe selbst schon ein Programm gebucht, weil mir die Gedanken und Texte der Anbieterin sehr gut gefallen haben. Erst später merkte ich, dass mir ihre persönliche Art einfach nicht lag. Sie hatte nichts falsch gemacht und ich auch nicht. Wir passten nur nicht besonders gut zusammen. Ich habe mich schließlich hauptsächlich an die Workbooks gehalten und daraus durchaus etwas mitgenommen. Wahrscheinlich hätte ich aber deutlich mehr von der gesamten Begleitung gehabt, wenn die Zusammenarbeit auch menschlich gepasst hätte.
Seitdem ist für mich der Unterschied zwischen „Ihre Gedanken gefallen mir“ und „Mit dieser Frau möchte ich arbeiten“ ziemlich deutlich.
Eine halbe Stunde kann mehr zeigen als viele Texte
Deshalb mag ich Erstgespräche vor einer längeren Zusammenarbeit. Nicht als Bewerbungsgespräch. Und auch nicht als Prüfung, ob jemand mein Programm buchen darf. Eher wie ein Gespräch bei einem Netzwerktreffen. Wir lernen uns kennen.
Du erzählst mir ein bisschen über dein Business und darüber, wo du gerade stehst. Ich frage nach, weil ich verstehen möchte, worum es bei dir geht. Und vor allem kannst du mir die Fragen stellen, die bei dir noch offen sind.
Gerade wenn eine Begleitung viel Geld kostet und mehrere Monate dauert, finde ich das wichtig. Ich möchte vor einer solchen Entscheidung schließlich auch Dinge wissen, die auf einer Verkaufsseite nicht beantwortet werden.
Und während wir miteinander reden, passiert noch etwas anderes: Du bekommst einen Eindruck davon, wie ich bin. Wie ich zuhöre. Wie ich frage. Wie direkt ich bin. Ob du mit meiner Art etwas anfangen kannst. Ob du dich ernst genommen fühlst. Und auch, ob du dir vorstellen kannst, mir später eine Frage zu stellen, bei der du selbst denkst: „Das müsste ich doch eigentlich wissen.“ Denn gerade diese Fragen sind oft wichtig.
Sechs Monate funktionieren nicht nebenbei
Zu einer längeren Begleitung gehört noch etwas: Sie muss in dein Leben passen. Nicht nur inhaltlich, sondern auch zeitlich. Du brauchst dafür keine leergefegten Wochen und keinen perfekten Terminkalender. Aber ein bisschen Raum sollte vorhanden sein. Raum, um dranzubleiben, Fragen zu stellen, Dinge auszuprobieren und Veränderungen tatsächlich in deinen Alltag zu übernehmen.
Wenn du heute schon weißt, dass die kommenden Monate bis obenhin voll sind, kann auch ein gutes Programm zum falschen Zeitpunkt kommen. Auch darüber lässt sich in einem persönlichen Gespräch viel leichter sprechen als über ein Formular.
Am Ende muss dabei übrigens keine Buchung herauskommen. Ein gutes Erstgespräch führt für mich nicht zwangsläufig zu einem Ja. Es führt zu einer klaren Entscheidung. Das kann heißen: Ja, das möchte ich machen. Es kann aber auch heißen: Inhaltlich interessant, aber die Zusammenarbeit passt für mich nicht. Oder: Das Programm passt, nur gerade nicht jetzt. Auch das ist ein gutes Ergebnis. Sehr viel besser jedenfalls, als sechs Monate später festzustellen, dass man sich etwas völlig anderes vorgestellt hatte.
Und deshalb gibt es vor „Dein Business Fundament“ ein Erstgespräch
„Dein Business Fundament“ ist eine sechsmonatige Begleitung. Wir werden uns in dieser Zeit nicht nur über Videos und Workbooks begegnen. Wir arbeiten miteinander.
Wenn der Inhalt für dich passt, kannst du dir einen Termin für ein persönliches Kennenlerngespräch aussuchen. In diesem Gespräch schauen wir, ob auch der Rest stimmt.
Ob du dir vorstellen kannst, sechs Monate mit mir zu arbeiten, ob die Begleitung zu deiner aktuellen Situation passt und ob jetzt ein guter Zeitpunkt dafür ist.
Denn gute Inhalte sind wichtig. Aber bei sechs Monaten Zusammenarbeit ist der Mensch eben inklusive.
